LebendigSein
Praxis Nina Preißler

Über mich

Schamanisch Reisende. Systemische Familien- und Sozialtherapeutin. Coach

Der schamanische Weg fand mich vor über einem Vierteljahrhundert mit meiner ersten Krafttierreise. Zu meiner Freude entdecken viele jetzt wieder diesen Weg für sich. Damals war das noch seltener und ich reiste zu verschiedenen Lehrern, um mehr zu lernen. Und meinen eigenen Weg zu finden. Den ich ja die ganze Zeit ging.

Mit Familienaufstellungen kamen viele heilsame Impulse in mein (Familien)Leben. Dadurch ermutigt und inspiriert, bildete ich mich in systemischer Arbeit weiter und fand viele Gemeinsamkeiten mit der schamanischen Arbeit.

Nach verschiedenen Versuchen, beruflich anderweitig auf die Füße zu kommen (was sich mit vier Kindern als nicht leicht erwies), eröffnete ich im Februar 2006 eine eigene Praxis als Heilpraktikerin (für Psychotherapie). Offensichtlich war ich nie als Festangestellte gedacht. Die Freiberuflichkeit ermöglicht es mir auch, mich selbst weiterzubilden - in vielerlei Hinsicht. Das entspricht meiner Freude am Lernen und Entdecken neuer Wege. Durch die Menschen, die ihre Geschichten mit mir teilen und die ich ein Stück begleiten kann, lerne ich täglich dazu. Es gibt für alles eine Lösung, auch wenn ich sie noch nicht kenne.

Am liebsten beschreibe ich mich als Wegbegleiterin.

Als freier Geist folge ich keiner bestimmten Tradition, sondern lasse mich führen vom Leben.

Meine Stärken sind Intuition, Entdeckerfreude und der Mut, immer wieder neue Wege zu gehen. Wenn etwas nicht mehr zu mir passt und ich es erkannt habe, gehe ich weiter.

Meine Arbeit wurzelt auf einer ganzheitlichen Grundlage und Betrachtungsweise, wie ich sie beispielsweise in schamanischem und systemischem Denken, Handeln, Sein finde.

Ich bin täglich dabei zu entdecken, was Leben ist, und immer noch am Staunen.

Nina Preißler


Mensch

Geboren wurde ich im November 1967 im Herzen von Leipzig als zweite von vier Schwestern. Mein Kindheitsparadies war in Syrien (Damaskus), wo ich mit meiner Herkunftsfamilie Anfang der 70er Jahre lebte.

Nach der Evakuierung infolge des Jom-Kippur-Kriegs im Oktober 1973 wurde ich mit knapp 6 Jahren lebensgefährlich krank und war im Anschluss von meinen Eltern und Geschwistern für ein Jahr getrennt, da ich nicht mehr mit nach Syrien reisen konnte. Das Jahr verbrachte ich bei meinen Großeltern in Mecklenburg, wo ich eingeschult wurde, bevor es dann wieder nach Leipzig und zu meiner Familie ging, wo ich seitdem mit einer kurzen Unterbrechung lebe und eigene Spuren hinterlasse.

Krankenhäuser habe ich in meiner Kindheit und später auch als Mutter eines schwerkranken Kindes oft von innen gesehen. So durfte ich in meinem Leben die wundersamen Wege der Selbstheilung erfahren und habe keine Zweifel daran, dass mehr möglich ist, als andere uns glauben lassen wollen. Denn wie ich die Dinge sehe und lebe, ist letztendlich meine Entscheidung.

Im April 1994 begann mein eigenes Abenteuer Familie mit der Geburt des ersten Kindes, unmittelbar nach meinem Studienabschluss. Mit einem Mann an meiner Seite, in dessen Leben  Kinder ebenso willkommen sind wie in meinem, wuchs unsere Famile rasch. So wurden wir glückliche Eltern von vier wundervollen Kindern (drei Töchter und ein Sohn). Und mit der Ankunft unseres ersten Enkelkinds im Juli 2021 darf ich nun die besondere Erfahrung genießen, Großmutter zu sein.


Ich bin immer in Ausbildung - mein ganzes Leben lang.

So sehr ich mein Zuhause liebe, so gern bin ich unterwegs. In mir ist ein starker Antrieb, immer wieder Neues zu versuchen, zu erkunden, um nicht nur mein Leben immer weiter zu entfalten, sondern auch andere dabei zu unterstützen.

Ein Auszug aus meiner Ausbildungsreise:

  • Geschichte (Magister). Als vielseitig interessierter Mensch hoffte ich, im Studium der Geschichte meine vielfältigen Interessen und Begabungen einsetzen zu können. Im Ausgrabungspraktikum sang ich bei der Arbeit, ich bin eben ein Mensch, den geistige Arbeit nicht allein befriedigt. Studiert habe ich in der Wendezeit in Leipzig und Salzburg. In der einen Stadt durfte ich spannende Umbrüche hautnah miterleben, in der anderen konnte ich mich mit dem Blick von außen kurz darauf von dem Land meiner Kindheit und Jugend verabschieden. Mein Interesse für Geschichte ist geblieben, wenngleich ich vieles hinterfrage, was in den Büchern steht. Und ich liebe es, Landesmuseen für Ur- und Frühgeschichte zu besuchen. Mein Lieblingsmuseum ist das in Halle, wo unter anderem das Grab einer einheimischen Schamanin seinen Platz hat.
  • Psychologie (Bachelorabschluss) an der Fernuniversität Hagen (mit vier Schulkindern und Freiberuflichkeit). Das für mich Wertvollste war das Praktikum an einer Psychosomatischen Klinik mit vielen praktischen Erfahrungen und der wichtigen Erkenntnis, dass ich Freigeist an keine Klinik dieser Art gehöre. Damit fiel mir der Entschluss, nicht weiter zu studieren, leichter, und ich habe mich wieder mehr den Weiterbildungen gewidmet, die mir praktische Werkzeuge für meine eigene Arbeit an die Hand geben. Und diese Entscheidung habe ich nie bereut.
  • Schamanismus von und mit allem, was lebt.
  • Systemisches Arbeiten.  Heiko Hinrichs verdanke ich meine grundsolide Ausbildung im Familienstellen. Beim Systemischen Institut Essen und anderen erwarb ich zusätzlich gute Grundlagen im systemischen Arbeiten. 
  • Kommunikative Bewegungstherapie in Leipzig. Kann eine großartige Selbsterfahrung sein, wenn man sich darauf einlässt. Wird fast ausschließlich in Kliniken angewandt, besonders in Ostdeutschland, wo diese Form der Therapie auch ihren Ursprung hat.
  • Traumatherapie bei Heiko Hinrichs in Bremen. Bei Heiko hab ich nicht nur das Aufstellerhandwerk von der Pike auf erlernt, sondern auch praktische Erfahrungen mit Traumaarbeit gesammelt und dabei gemerkt, wieviel ich intuitiv schon vorher in dieser Art machte. 
  • Meine Entdeckerfreude führte mich unter anderem auch zu Russischen Heilweisen; dem Röntgenblick und mehr bei Gisa Niggemann und Daniel Baehren; der Klangcodetherapie bei Elisabeth Westermann; Energiemedizin im allgemeinen; THEKI...
  • Und die Reise geht immer weiter ...

Am meisten darf ich lernen durch das Leben selbst, das mich mit so vielen spannenden Begegnungen, Erfahrungen und Herausforderungen beschenkt!

Danke für alles!







 
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